PEKiP und Fabel, was ist der Unterschied?


Für alle, die sich schon mal gefragt haben, welche Unterschiede es zwischen PEKiP und Fabel gibt oder nicht wissen, welcher Eltern-Kind-Kurs für sie der Richtige ist, habe ich hier einmal ein paar Fakten gesammelt. Das wichtigste zu wissen ist, dass das große Ziel aller Kurse, ganz egal, ob Fabel, PEKiP oder was es sonst noch alles für wunderbare Angebote gibt, das zusammenführen von Familien ist. Es soll ein Raum geschaffen werden, in dem man sich Austauschen kann, Mamas und Papas kennenlernt, die in der gleichen oder ähnlichen Situation sind, Babys untereinander Kontakte haben und die Entwicklung begleitet wird. Ich habe mich hier für PEKiP und Fabel Kurse entschieden, da beide Angebote in der Family Lounge stattfinden und weil ich seit 7 Jahren selbst PEKiP Kurse gebe und auch durch meine Weiterbildung zur GfG-Familienbegleitung einen großen Einblick in in die Weiterbildung zur Fabelkursleitung habe und weiß, dass beide Angebote eine anspruchsvolle und qualitativ hochwertige Ausbildung haben. Hier kommen ein paar Fakten zu Fabelkursen: Das familienzentrierte Baby Eltern Konzept, kurz Fabel, ist ein entwicklungsbegleitender Kurs für das erste Lebensjahr in dem der Austausch, Beobachtung und Spiel im Mittelpunkt stehen. Ein Merkmal der Fabelkurse ist die Beobachtungszeit, in der die Kinder nicht aktiv bespielt werden und die Eltern für einen gewisse Zeit einfach ihr Kind beobachten sollen. Das ist super spannend, man lernt so z.B. ganz kleine Signale des Babys zu deuten oder nimmt ganz bewusst Entwicklungsschritte war und beobachtet sein Kind während es spielt oder mit anderen interagiert. Eine Fabelkursleiterin hat auch immer die Grundausbildung zur GfG-Familienbegleitung gemacht. Insgesamt dauert diese umfassende Ausbildung ca.1,5 Jahre, in der man unter anderem medizinisches und psychosoziales Grundwissen zu Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und frühe Kindheit erlangt. Weiterer Schwerpunkte der Ausbildung sind die Gesprächsführung, Beratung und Gruppenleitung. Außerdem hat jede Familienbegleiterin eine Weiterbildung im Bereich Stillen und Ernährung. Also eine sehr umfangreiche und hochwertige Ausbildung. Und jetzt die Fakten zu PEKiP Kursen: Das Prager-Eltern-Kind-Programm, kurz PEKiP, ist ebenfalls ein entwicklungsbegleitender Kurs für das erste Lebensjahr, in dem Spiel-und Bewegungsanregungen im Mittelpunkt stehen. Das Baby hat die Möglichkeit seine Fähigkeiten und seinen Forschergeist mit gleichaltrigen Kindern auszuprobieren. Ein Merkmal der PEKiP Kurse ist, dass die Babys meistens nackig sind, da sie sich so am Besten bewegen können. Natürlich wird auch hier der Austausch der Eltern angeregt und unterstützt, die Eltern werden sensibilisiert die individuellen Fähigkeiten und Bedürfnisse ihres Kindes wahrzunehmen und werden durch Spielanregungen und fundiertes Wissen durch die Kursleiterin begleitet. Die Ausbildung zur PEKiP-Gruppenleiterin dauert ca. 1 Jahr, bis man komplett fertig ist und ist eine Weiterqualifizierung für soziale und pädagogische Fachkräfte. Also ebenfalls eine qualitativ hochwertige Ausbildung. Zusammenfassend kann ich sagen, dass es unglaublich wertvoll ist, im ersten Lebensjahr einen Eltern-Kind-Kurs zu besuchen, andere Eltern und Kinder kennen zu lernen und so eine Anlaufstelle für Fragen, Begleitung, Anregungen und Austausch zu haben.


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